Die Welt als Muster

Einmal die Welt durch andere Augen sehen …
Wer wünscht sich das nicht ab und zu? Vor allem dann, wenn der eigene Blick auf diese Welt nicht wirklich erfreulich ist. Die Augen unserer Mitmenschen können wir uns leider – oder zum Glück?! – noch nicht leihen oder kaufen, dafür können wir uns deren Bilder ansehen:

Wir können uns auch von ihnen erzählen lassen, was genau sie an diesen Bildern soooooo schön finden:

Und wer sich danach nicht sicher ist, ob er oder sie sich nun auch so ein Teleidoskop zulegen soll …

…, um mehr Freude am und im Leben zu haben …

…, muss sich mit folgender Antwort zufrieden geben: …

Ja!

Ein Foto oder Film wird nie das echte, eigene Erleben ersetzen!

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Geschenke

Was ist aus Ihrer Sicht das Schönste an einem Geschenk: Das Aussehen? Der Hintergedanke? Der Preis? Der Inhalt? Die Motivation? Die Botschaft?

Man kann so viele wunderschöne Sachen kaufen, wenn man das nötige Kleingeld dafür hat und wahrscheinlich freut sich die beschenkte Person darüber sogar mehr als über eine, von Ihnen gebastelte Karte:

Meistens, nicht immer. Man weiß erst dann, worüber sich jemand anderes freut, wenn man es ausprobiert …

Fest steht: Schenken sollte auch dem Schenkenden Spaß machen …

…, denn unsere Handlungsmotivation schwingt bei jedem Geschenk mit!

Oder wie sehen Sie das?

Einfach mal mitmachen?!

Liebe Träumer,

gibt es jemanden unter Euch, der Spaß daran hätte, sich selbst einmal als Autor zu probieren? Falls ja, dann meldet Euch doch bitte unter info@sabinemauz.de, der Traumwerkraum dankt es Euch!

Und für alle Düsseldorfer: Bald startet ein neuer Jahrestheaterkurs von Paul Hänel im Tanzhaus NRW, hier eine Kopie der Infomail dafür:

Liebe Theaterfreunde
Das nächste Theater Workshop – Wochenende ist der Info-Workshop fürs neue Jahresprojekt am 29.09.2017 – 01.10. 2017 (offen für Alle)
Eine Aufführung „Experimentelles Bewegungstheater u. schöpferische Improvisation“ findet am 24.09. um 18.00 Uhr im Tanzhaus statt.(Eintritt frei)  Informationen dazu und zur neuen Jahresgruppe „Experimentelles Bewegungstheater u. schöpferische Improvisation“ siehe Anhang FL Theaterprojekt.
Das „Theater der Achtsamkeit“ mit Sven Collip  und mir  in den Herbstferien, 23. – 29.10.2017 ist eine erfolgreiche Verbindung von Bewegungsarbeit (Feldenkrais) , Meditation und improvisiertes Theater und findet im Kloster Schweinsheim statt.  Siehe dazu Anhang : Theater der Achtsamkeit.
Ich freue mich darauf, Euch spielend wiederzutreffen
Allen eine schöne Zeit,  herzlichst, paul

Kreisbilder

DSCF5165Was ist so toll daran, ein Mandala auszumalen? Wissen Sie es? Ist es überhaupt toll? Haben Sie überhaupt schon mal ein klassisches Kreisbild ausgemalt?

Probieren Sie es aus. Es kostet Sie nichts, außer ein wenig Zeit und Farbe. Falls Sie keine Lust haben, sich den Vorgaben einer fertigen Vorlage zu unterwerfen, können Sie auch ein eigenes Kreisbild entwickeln. Das einzige, was dabei wirklich zählt ist,  dass Sie immer von innen nach außen arbeiten.

Welche Farben ziehen Sie gerade an? Was sagt diese Wahl über Ihr aktuelles Befinden aus? Wie schwer oder leicht fällt es Ihnen, durch das Malen zu entspannen? Denken Sie währenddessen an etwas anderes?

Was machen Sie mit dem Bild, wenn es fertig ist? Sie könnten es auf einen schönen Hintergrund kleben …

Sie könnten daraus auch ein Spiel machen …

Man kann wirklich sehr viele neue Formen aus den Einzelteilen legen …

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Solange, bis man keine Lust mehr darauf hat, dann kann man die Einzelteile wieder zu dem ursprünglichen Kreisbild zusammenfügen …

Wenn man noch weiß, wie dieses ursprünglich aussah und man genügend Geduld hat, die kleinen Teile wieder zusammenzusetzen.
Tipp: Je dicker das Papier, desto leichter bekommt man es hin.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

„Kunst ist …“

DSCF2097Es gibt ein wunderbar wahres Zitat Karl Valentins über Kunst. Da die Urheberrechte darauf nach wie vor gelten, wird es hier nun nicht wiedergegeben.
Wer Interesse am Original hat, wird es im World Wide Web schnell finden, Sie können sich aber auch einfach mal selbst fragen, was Kunst für Sie ist …

 

Das Schöne ist: Es gibt keine falsche Antwort auf diese Frage, wie folgende Ergänzungen des halbfertigen Satzes hoffentlich beweisen:

Kunst ist …

  • Kunst!
  • …, was es ist!
  • eine wunderbare Möglichkeit, sich selbst auszudrücken
  • ein Spiegel unserer Gesellschaft
  • ein Spiegel unserer Seele
  • meine Stütze
  • mein Beruhigungsmittel
  • PROVOKATION!
  • Musik!
  • das Leben in Reinform!
  • eine abstrakte Abbildung unserer Wirklichkeit
  • mein Leben!
  • Licht
  • einander nahe sein
  • Arbeit!
  • meine Inspiration!
  • meine Einkommensquelle
  • die Fähigkeit, die Herzen unserer Mitmenschen zu berühren
  • ein Mysterium, das zu ergründen mir sehr viel Freude macht
  • ein immer währendes, nicht lösbares Rätsel für mich
  • eine Ablenkungsmöglichkeit
  • ein Ausdruck von Langeweile
  • Luxus!
  • eine abwechslungsreiche Möglichkeit, sein Geld anzulegen
  • einmalig!
  • individuell!
  • gute Unterhaltung
  • etwas, auf das ich gut und gerne verzichten kann
  • das Hobby meiner Frau/ Freundin/ …
  • so viel mehr als man auf den ersten Blick meint …
  • ein wunderbares Drei-Gänge-Menü
  • alles, was wir dazu machen.
  • ein Beweis für die Kreativität unserer Mitmenschen
  • meine Bestimmung!
  • Kunscht!
  • ein Anagramm
  • so einzigartig wie wir Menschen!

 

Ist-Zustand

Diese Situationsanalyse stammt aus Sabine Mauz` Selbsthelferprogramm, welches sie selbst im Laufe der vergangenen Jahre mehrfach sowohl in Kurz-, als auch in Langform durchlaufen hat.
Das Dokument wurde von ihr exemplarisch ausgefüllt, für all diejenigen, die sich dafür interessieren, aber nicht wissen wollen, wie die frei formulierten Fragen gemeint sind:

Situationsanalyse

Wer bin ich?
Sabine Mauz. Ergotherapeutin, Clown, Geschichtenerzählerin, Tochter, Tante, Schwester, Freundin, aufmerksame Zufallsbekanntschaft, …

Wie geht es mir?
Gut. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wovon ich zukünftig leben soll.

Was will ich verändern / erreichen?
Ich will einen Weg finden, von meinen Geschichten und den vielen verschiedenen Ideen in meinem Kopf zu leben.

Wieso will ich das?
Weil ich bereits jede Menge verschiedene Jobs ausgeübt habe und nie einer dabei war, der mich dauerhaft erfüllte.
Schreiben, Geschichten erzählen, Menschen zum Träumen und Handeln anregen, das inspiriert mich und viele meiner Zuhörer/ Leser. Wäre doch toll, wenn ich davon auch irgendwie mein Lebensunterhalt bestreiten könnte.

Wo will ich hin?
Auf die Bühne.

Wo kommt dieser Wunsch her? (persönliche Hintergründe: Wissen, Werte, Wunsch nach Anerkennung)
Er entwickelte sich im Laufe der Zeit durch die Clownskurse, an denen ich teilnahm und die positiven Erfahrungen, die ich dabei auf der Bühne sammelte.

Wie geht es mir, wenn ich an dieses Ziel denke? (Ängste, Zweifel, schlechte Erfahrungen)
Ich wünschte, ich könnte daran glauben, dass ich eines Tages wirklich von meiner Kunst leben kann.

Was könnte schief gehen? Warum?
Es findet sich niemand, der bereit ist, einen Niemand wie mich und die Rolle, die ich auf der Bühne spiele zu buchen bzw. zu vermarkten. Dass ich das alleine nicht hinbekomme, beweisen die vergangenen zwei Jahre.

P.S.: Hier der Link zu den gesamten Programmen: Do-it-yourself.

Der andere Karl Valentin

Am 2.2.2017 betrat Sabine Mauz die Heilbronner Touristeninformation, um dort ein paar Flyer für die „Kunst-gegen-Bares“-Veranstaltung am darauf folgenden Donnerstag mitzunehmen. Diese wollte sie in ihrem Bekanntenkreis noch ein wenig bewerben, da die clowneske Geschichtenerzählerin in ihrer Rolle als „Frau Mauz“ daran teilnahm …


Wenige Minuten zuvor hatte Sabine ihrer Kurzzeitbäckereichefin sämtliche Mitarbeiterkostüme und -chipkarten zurückgegeben und damit dieses kurze Arbeitskapitel ihres Lebens abgeschlossen, sie fühlte sich entsprechend erleichtert, befreit!

Vielleicht lag es einzig allein an diesem euphorischen Gefühl, dass Sabine die ausliegende Werbung für den anderen Valentinstag mit Karl Valentin ins Auge stach. Und vielleicht fiel wiederum sie wegen ihres äußerst selbstzufriedenen Gesichtsausdruckes der frisch gebackenen Leiterin der Touristeninformation auf …

Vielleicht einigten sich die beiden überaus offenen Frauen also nur wegen einer glücklichen Laune des Moments innerhalb der folgenden zehn Minuten darauf, dass „Frau Mauz“ die Animation und den geplanten Textvortrag, bereits ausgewählter Karl-Valentins-Texte am anderen Valentinstag übernehmen sollte und wollte.

Fest steht: Am 14.2.2017 stand Sabine Mauz im Hochzeitsanzug ihres Vaters, mit Zylinder und Drahtgestellbrille eines Urururverwandten verziert, acht Stunden in der Heilbronner Touristeninformation und trug zu ungeraden Karl-Valentins-Gedenkzeiten Texte im Sinne Karl Valentins vor.


Die Bürokratie, besser gesagt: Der deutsche Rechtsstaat verhinderten letzten Endes, dass „Frau Mauz“ die ursprünglich geplanten Originale präsentierte: Da Herr Valentin noch nicht ganz 70 Jahre tot ist, stehen der Erbin seines Vermächtnisses Urheberrechtszahlungen in angemessener Höhe zu … – um das finanzielle Budget der Touristeninformation nicht zu sprengen, schrieb Sabine also kurzerhand „Das Hochzeitsgeschenk“, „Der komische Liebesbrief“ und „Immer wieder Pech“ um und machte daraus eigene Werke.


Diese kann man nun natürlich auch buchen, ebenso wie „Frau Mauz“ als anderen Karl Valentin. Man kann aber auch von Sabine Mauz lernen, wie man selbst aus einer, ursprünglich äußerst unglücklichen Situation ein schönes, einzigartiges Erlebnis macht…