Die Morgenseiten

Ein innerer Monolog einer erfundenen Person zu einer Kreativitätsübung, die durchaus Sinn macht!

Jeden Tag drei Seiten schreiben. Warum sollte ich das tun? Und vor allem: Warum sollte ich jeden Morgen eine Dreiviertelstunde früher aufstehen, um das zu tun? In Ruhe, ohne Stress. Auf einem DIN-A4-Block.

Muss es ein DIN-A4-Format sein oder reicht DIN-A5? Ich habe nicht so viel zu erzählen, mir reicht die kleinere Seite. Um ehrlich zu sein, würde mir auch DIN-A6 reichen, aber ich vermute mal, es gibt einen Grund, weshalb man von Normseiten spricht. Im Normalfall stellt man sich darunter die Seite eines Buches vor und das gibt es im Normalfall in DIN-A5 zu kaufen. Also gut, dann bleibe ich dabei.

Muss ich eigentlich von Hand schreiben? Das macht doch heutzutage keiner mehr, außerdem geht es am Computer viel schneller.
Ich meine, ich müsste ihn dafür natürlich erst einmal einschalten. Ich müsste ihn in Form eines Laptops immer mit mir herumtragen oder mich jeden Morgen ganz diszipliniert an den heimischen Computerarbeitsplatz setzen. Und wenn ich noch mal nachlesen will, was ich gestern oder vorgestern geschrieben habe, muss ich mich auch wieder davor setzen. Einen Block oder ein Notizbuch kann ich überall mit hin nehmen.

Die Frage ist und bleibt: Warum sollte ich diese drei Seiten überhaupt füllen? Jeden Morgen?
Ich bin kein interessanter Mensch, ich habe nichts zu sagen und auch nichts zu schreiben. Die Zeiten, in denen ich mich im Tagebuch wochenlang über meine Große Liebe oder meinen verlorenen Traum ausließ, sind schon lange vorbei. In der Zwischenzeit habe ich gar keine Träume mehr und der Mensch an meiner Seite bleibt voraussichtlich dort, jedenfalls ist das der Plan.

Aber was heißt das schon: Plan?! Wie oft habe ich im Laufe meiner Lebensjahre Pläne für mich und andere geschmiedet und welche davon wurden letzten Endes umgesetzt? Das kann ich an einer Hand abzählen und dann gingen sie auch noch schief!
Nein, danke, ich schmiede keine Pläne mehr und ich wage auch nicht, einen meiner Träume auszusprechen. Ab und zu tauchen nachts vor meinem inneren Auge irgendwelche verrückten Bilder auf, aber die habe ich am nächsten Morgen schon längst wieder vergessen. Sonst könnte ich sie natürlich aufschreiben.

Ich könnte mich natürlich auf den Morgenseiten auch grundsätzlich über die Qualität meines Schlafes auslassen. Über das, was ich am Abend zuvor tat und über das, was heute ansteht. Vielleicht finde ich auf diese Weise einen Zusammenhang zwischen meinem Schlaf und meinem aktuellen Lebenswandel?
Aber was hätte ich davon? Will ich es wirklich wissen, wenn das reichhaltige Essen des Vorabends mir eine unruhige Nacht beschert hat? Ich liebe Pizza! Und wenn ich tagsüber arbeite und kaum Pausen mache, kann ich sie nun mal erst abends essen. So einfach ist das. Um das herauszufinden, brauche ich keine drei Seiten zu schreiben, oder? Wie seht ihr das: Macht es Sinn sich jeden Tag mit sich selbst auseinander zu setzen?

Ergänzung der Autorin dieses Monologs:

Ich selbst schreibe schon seit mehreren Jahren täglich drei Morgenseiten und zwar auf einem DIN-A4-Block. Ab und zu verfasse ich dabei eine hübsche, kleine Fantasiegeschichte für mich selbst. Ab und zu. Das hängt von meiner aktuellen Gemütslage ab. Heute habe ich mich dafür entschieden, einen Teil meiner Morgenseiten für diesen Blogbeitrag zu nutzen. Nun ist es an euch zu überlegen, was ihr damit macht.

Der Tipp mit den Morgenseiten stammt übrigens aus dem Buch: „Der Weg zum Künstler“ von Julia Cameron. Es gibt darin noch viel mehr Kreativitätsübungen. Also wer Spaß daran hat, etwas Neues auszuprobieren, sollte sich damit unbedingt mal auseinandersetzen.

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Ihr persönlicher Buchstabensalat

Haben Sie schon einmal einen Buchstabensalat bearbeitet? Wissen Wie, was ein Buchstabensalat ist? 

Wer ab und zu ein Rätselheft in die Hand nimmt, kennt das oft erst einmal undurchschaubare Chaos wild durcheinander gewürfelter Buchstaben, in dem man auf den zweiten Blick tatsächlich einige sinnvolle Begriffe entdecken kann. Oft kann man diese wiederum einem übergeordneten Thema wie Städtenamen oder Berufsbezeichnungen zuordnen. Diese findet man, abhängig vom Schwierigkeitsgrad des Rätsels (Suchsels) durch das Absuchen der einzelnen Reihen vorwärts und rückwärts geschrieben, in der Senkrechten, Waagerechten, oft auch in der Diagonalen. Ob man zum Suchen Hilfsmittel wie Lineale oder ein Papier zum Abdecken der restlichen Reihen benutzt, bleibt jedem selbst überlassen.
Eine Hilfe beim Finden bietet die Auflistung der versteckten Begriffe neben dem Buchstabengitter.
Das heißt: Im Regelfall ist dem so, bei den beiden selbst gefertigten Buchstabensalaten, die Sie auf den Fotos unterhalb dieses Textes finden, müssen Sie einen anderen Weg finden, um Ihr Ergebnis zu überprüfen:

Sie können natürlich auch einfach den unten dargestellten Weg zum Ziel nutzen, um Ihr eigenes Wortsuchbild zu erstellen. Das macht Spaß, hält geistig genauso fit wie das Suchen und kann später auch noch von anderen Menschen genutzt werden, wenn Sie Ihr Ergebnis weiterreichen …

Die Welt als Muster

Einmal die Welt durch andere Augen sehen …
Wer wünscht sich das nicht ab und zu? Vor allem dann, wenn der eigene Blick auf diese Welt nicht wirklich erfreulich ist. Die Augen unserer Mitmenschen können wir uns leider – oder zum Glück?! – noch nicht leihen oder kaufen, dafür können wir uns deren Bilder ansehen:

Wir können uns auch von ihnen erzählen lassen, was genau sie an diesen Bildern soooooo schön finden:

Und wer sich danach nicht sicher ist, ob er oder sie sich nun auch so ein Teleidoskop zulegen soll …

…, um mehr Freude am und im Leben zu haben …

…, muss sich mit folgender Antwort zufrieden geben: …

Ja!

Ein Foto oder Film wird nie das echte, eigene Erleben ersetzen!

Geschenke

Was ist aus Ihrer Sicht das Schönste an einem Geschenk: Das Aussehen? Der Hintergedanke? Der Preis? Der Inhalt? Die Motivation? Die Botschaft?

Man kann so viele wunderschöne Sachen kaufen, wenn man das nötige Kleingeld dafür hat und wahrscheinlich freut sich die beschenkte Person darüber sogar mehr als über eine, von Ihnen gebastelte Karte:

Meistens, nicht immer. Man weiß erst dann, worüber sich jemand anderes freut, wenn man es ausprobiert …

Fest steht: Schenken sollte auch dem Schenkenden Spaß machen …

…, denn unsere Handlungsmotivation schwingt bei jedem Geschenk mit!

Oder wie sehen Sie das?

Einfach mal mitmachen?!

Liebe Träumer,

gibt es jemanden unter Euch, der Spaß daran hätte, sich selbst einmal als Autor zu probieren? Falls ja, dann meldet Euch doch bitte unter info@sabinemauz.de, der Traumwerkraum dankt es Euch!

Und für alle Düsseldorfer: Bald startet ein neuer Jahrestheaterkurs von Paul Hänel im Tanzhaus NRW, hier eine Kopie der Infomail dafür:

Liebe Theaterfreunde
Das nächste Theater Workshop – Wochenende ist der Info-Workshop fürs neue Jahresprojekt am 29.09.2017 – 01.10. 2017 (offen für Alle)
Eine Aufführung „Experimentelles Bewegungstheater u. schöpferische Improvisation“ findet am 24.09. um 18.00 Uhr im Tanzhaus statt.(Eintritt frei)  Informationen dazu und zur neuen Jahresgruppe „Experimentelles Bewegungstheater u. schöpferische Improvisation“ siehe Anhang FL Theaterprojekt.
Das „Theater der Achtsamkeit“ mit Sven Collip  und mir  in den Herbstferien, 23. – 29.10.2017 ist eine erfolgreiche Verbindung von Bewegungsarbeit (Feldenkrais) , Meditation und improvisiertes Theater und findet im Kloster Schweinsheim statt.  Siehe dazu Anhang : Theater der Achtsamkeit.
Ich freue mich darauf, Euch spielend wiederzutreffen
Allen eine schöne Zeit,  herzlichst, paul

Kreisbilder

DSCF5165Was ist so toll daran, ein Mandala auszumalen? Wissen Sie es? Ist es überhaupt toll? Haben Sie überhaupt schon mal ein klassisches Kreisbild ausgemalt?

Probieren Sie es aus. Es kostet Sie nichts, außer ein wenig Zeit und Farbe. Falls Sie keine Lust haben, sich den Vorgaben einer fertigen Vorlage zu unterwerfen, können Sie auch ein eigenes Kreisbild entwickeln. Das einzige, was dabei wirklich zählt ist,  dass Sie immer von innen nach außen arbeiten.

Welche Farben ziehen Sie gerade an? Was sagt diese Wahl über Ihr aktuelles Befinden aus? Wie schwer oder leicht fällt es Ihnen, durch das Malen zu entspannen? Denken Sie währenddessen an etwas anderes?

Was machen Sie mit dem Bild, wenn es fertig ist? Sie könnten es auf einen schönen Hintergrund kleben …

Sie könnten daraus auch ein Spiel machen …

Man kann wirklich sehr viele neue Formen aus den Einzelteilen legen …

DSCF5220_2

Solange, bis man keine Lust mehr darauf hat, dann kann man die Einzelteile wieder zu dem ursprünglichen Kreisbild zusammenfügen …

Wenn man noch weiß, wie dieses ursprünglich aussah und man genügend Geduld hat, die kleinen Teile wieder zusammenzusetzen.
Tipp: Je dicker das Papier, desto leichter bekommt man es hin.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

„Kunst ist …“

DSCF2097Es gibt ein wunderbar wahres Zitat Karl Valentins über Kunst. Da die Urheberrechte darauf nach wie vor gelten, wird es hier nun nicht wiedergegeben.
Wer Interesse am Original hat, wird es im World Wide Web schnell finden, Sie können sich aber auch einfach mal selbst fragen, was Kunst für Sie ist …

 

Das Schöne ist: Es gibt keine falsche Antwort auf diese Frage, wie folgende Ergänzungen des halbfertigen Satzes hoffentlich beweisen:

Kunst ist …

  • Kunst!
  • …, was es ist!
  • eine wunderbare Möglichkeit, sich selbst auszudrücken
  • ein Spiegel unserer Gesellschaft
  • ein Spiegel unserer Seele
  • meine Stütze
  • mein Beruhigungsmittel
  • PROVOKATION!
  • Musik!
  • das Leben in Reinform!
  • eine abstrakte Abbildung unserer Wirklichkeit
  • mein Leben!
  • Licht
  • einander nahe sein
  • Arbeit!
  • meine Inspiration!
  • meine Einkommensquelle
  • die Fähigkeit, die Herzen unserer Mitmenschen zu berühren
  • ein Mysterium, das zu ergründen mir sehr viel Freude macht
  • ein immer währendes, nicht lösbares Rätsel für mich
  • eine Ablenkungsmöglichkeit
  • ein Ausdruck von Langeweile
  • Luxus!
  • eine abwechslungsreiche Möglichkeit, sein Geld anzulegen
  • einmalig!
  • individuell!
  • gute Unterhaltung
  • etwas, auf das ich gut und gerne verzichten kann
  • das Hobby meiner Frau/ Freundin/ …
  • so viel mehr als man auf den ersten Blick meint …
  • ein wunderbares Drei-Gänge-Menü
  • alles, was wir dazu machen.
  • ein Beweis für die Kreativität unserer Mitmenschen
  • meine Bestimmung!
  • Kunscht!
  • ein Anagramm
  • so einzigartig wie wir Menschen!